Konzernbetriebsrat - Geschäftsführung

 Normen 

§§ 51, 56, 59 BetrVG

 Information 

1. Konstituierung

Steht fest, dass ein Konzernbetriebsrat gebildet werden soll, ist die Wahl des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden des Konzernbetriebsrates einzuleiten. Einzuladen hat grundsätzlich der Gesamtbetriebsrat des herrschenden Unternehmens oder, soweit ein Gesamtbetriebsrat nicht besteht, der Gesamtbetriebsrat des nach der Zahl der wahlberechtigten Arbeitnehmer größten Konzernunternehmens, § 59 Abs. 2 BetrVG.

Der Vorsitzende des einleitenden Gesamtbetriebsrates hat die Sitzung zu leiten, bis ein Wahlleiter bestellt ist. Nach Beendigung des Wahlvorganges übernimmt der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates die weitere Leitung.

2. Besonderheiten

Gemäß § 59 Abs. 1 BetrVG finden auf die Geschäftsführung grundsätzlich die Vorschriften des BetrVG Anwendung, die auch für Betriebsräte gelten. Ausdrücklich ausgenommen ist § 38 BetrVG, der die Freistellung von Betriebsratsmitgliedern regelt.

Im Übrigen gilt: Der Konzernbetriebsrat hat einen Konzernbetriebsausschuss zu bilden, wenn der Gesamtbetriebsrat aus mindestens 9 Mitgliedern besteht, § 59


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?