Kündigung - personenbedingt: Krankheit

 Information 

1. Allgemeines

Der Hauptanwendungsfall einer personenbedingten Kündigung ist die Kündigung wegen Krankheit. Die krankheitsbedingte Beendigung von Arbeitsverhältnissen stellt Arbeitgeber allerdings vor große Herausforderungen. Das Kernstück dieser Maßnahme ist die Gesundheitsprognose. Im Zeitpunkt der Kündigung muss nämlich zu besorgen sein, dass wegen der Erkrankung des Arbeitnehmers weitere Leistungsstörungen zu erwarten sind.

Praxistipp:

Als Arbeitgeber kann man die Gesundheitsprognose in der Regel nur nach laienhaften Feststellungen stellen. Ob die Vorschau über die gesundheitliche Entwicklung des Mitarbeiters tatsächlich negativ ist, stellt sich in einem Kündigungsschutzprozess oft erst nach einem ärztlichen Gutachten heraus. Das birgt ein gewisses Risiko, kann am Ende eines langen Rechtsstreits doch das Ergebnis stehen, dass die Negativprognose im Zeitpunkt der Kündigung medizinisch nicht zu rechtfertigen war. Daher ist es ganz wichtig, diesem Punkt bei Prüfung der Erfolgsaussichten einer Kündigung besondere Beachtung zu schenken.

Bei einer


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