Kündigung - außerordentliche: Prozessuales

 Information 

1. Allgemeines

Der Kündigungsschutzprozess ist ein Zivilprozess. Die Arbeitsgerichte müssen auch bei einer außerordentlichen Kündigung nicht von sich aus nach der Wahrheit forschen - die Parteien müssen die für sie günstigen Tatsachen selbst vortragen. Das Risiko, einen Prozess zu verlieren, ist daher enorm. Vor allem, wenn man sich weder im materiellen noch im formellen Arbeitsrecht auskennt. Eine effektive Prozessvorbereitung beginnt nicht erst in dem Zeitpunkt, in dem die Ladung des Arbeitsgerichts in der Tagespost ist. Eine effektive Prozessvorbereitung fängt bereits in dem Zeitpunkt an, in dem zum ersten Mal daran gedacht wird, ein Arbeitsverhältnis außerordentlich zu kündigen.

2. Grundsatz

Kein Arbeitgeber ist rechtlich verpflichtet, wegen eines bestimmten Sachverhalts außerordentlich zu kündigen. Tut er es trotzdem, muss er mit einer Kündigungsschutzklage rechnen. Auf der anderen Seite hat kein Arbeitnehmer die rechtliche Verpflichtung,


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