Kündigung - außerordentliche: Form

 Information 

1. Allgemeines

Der Gesetzgeber verlangt für jede Kündigung Schriftform, § 623 BGB. Die außerordentliche Kündigung kann daher formell nur wirksam sein, wenn der Kündigende die gesetzliche Schriftform einhält. Das ist aber noch nicht alles. In zwei Fällen - bei Auszubildenden und Arbeitnehmerinnen, die durch das MuSchG geschützt sind - muss der Kündigende sogar die Kündigungsgründe im Kündigungsschreiben angeben. Bei einer "normalen" außerordentlichen Kündigung reicht es dagegen, wenn der Kündigende dem Gekündigten die Gründe für die außerordentliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf Verlangen mitteilt.

2. Schriftform

§ 623 1. Halbsatz BGB bestimmt: Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder Auflösungsvertrag bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform (s. dazu auch das Stichwort Kündigung - Schriftform). Das gilt auch für die außerordentliche Kündigung. Eine nur mündlich erklärte außerordentliche Kündigung


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