Sprecherausschuss - Stellung der Mitglieder

 Normen 

§ 2 SprAuG

§ 29 SprAuG

 Information 

1. Amtsführung

1.1 Ehrenamt

Die Mitglieder des Sprecherausschusses üben ihr Amt unentgeltlich als Ehrenamt aus.

Sie üben ein freies Mandat aus und sind an Aufträge und Weisungen der leitenden Angestellten nicht gebunden.

1.2 Schutz vor Behinderung und Störung

Die Mitglieder des Sprecherausschusses dürfen nach § 2 Abs. 3 Satz 1 SprAuG in der Ausübung ihrer Tätigkeit nicht gestört oder behindert werden. Vorsätzliche Verstöße gegen das Behinderungsverbot werden auf Antrag strafrechtlich verfolgt.

1.3 Schutz vor Benachteiligung

Des Weiteren dürfen die Sprecherausschussmitglieder wegen ihrer Tätigkeit nicht behindert oder begünstigt werden; dies gilt auch für ihre berufliche Entwicklung, § 2 Abs. 3 Satz 2 SprAuG.

2. Kündigungsschutz

Mitglieder des Sprecherausschusses genießen im Gegensatz zu den Betriebsratsmitgliedern keinen besonderen Kündigungsschutz.

3. Freistellung

3.1 Freistellung wegen Amtsaufgaben

Zur Wahrnehmung ihrer Tätigkeit sind die Sprecherausschussmitglieder aus konkretem Anlass grundsätzlich während der Arbeitszeit freizustellen. Sie haben nach


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