Schwerbehindertenvertretung - Geschäftsführung

 Normen 

§ 177 SGB IX

§ 95 ArbGG

§ 96 ArbGG

 Information 

1. Vorsitz

Ein Vorsitzender und für den Verhinderungsfall ein Stellvertreter müssen nicht bestimmt werden, denn die Schwerbehindertenvertretung besteht nur aus einer Vertrauensperson und mindestes einem Stellvertreter, die jeweils von den Wahlberechtigten zu wählen sind (§ 177 Abs. 1 Satz 1 SGB IX).

Die Vertrauensperson bzw. der Stellvertreter vertreten die Intessen der schwerbehinderten Menschen und der ihnen Gleichgestellten (siehe Schwerbehindertenvertretung - Aufgaben).

2. Übertragung von bestimmten Aufgaben

In Betrieben oder Dienststellen mit in der Regel mehr als 100 schwerbehinderten Menschen kann die Vertrauensperson nach Unterrichtung des Arbeitgebers das mit der höchsten Stimmenzahl gewählte stellvertretende Mitglied zu bestimmten Aufgaben heranziehen, in Betrieben und Dienststellen mit mehr als 200 schwerbehinderten Menschen das mit der nächsthöchsten Stimmzahl gewählte weitere stellvertretende Mitglied. Die Entscheidung trifft die Vertrauensperson nach eigenem Ermessen.


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