Änderungskündigung - Kündigungsschutz

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber hat viele Gründe, in einem Arbeitsverhältnis etwas zu ändern. Die Motive dafür können in seiner Sphäre oder in der des Mitarbeiters liegen. Das Arbeitsrecht lässt allerdings für einseitige Maßnahmen, die auf eine Änderung vertraglicher Abmachungen zielen, nur wenig Raum. Wo das Direktionsrecht (s. dazu § 106 GewO und die Stichwörter Direktionsrecht - Allgemeines) ff. nicht greift, muss eine Änderungskündigung ausgesprochen werden. Dafür sieht das Kündigungsschutzgesetz - KSchG - besondere Regelungen vor: die §§ 2, 4 Satz 2, 7 Halbs. 2 und 8.

Praxistipp:

Bevor eine Änderungskündigung ausgesprochen wird, sollte man prüfen, ob man das gewünschte Ziel nicht einfacher und mit geringerem Prozessrisiko erreichen kann. Da bietet sich zunächst die einvernehmliche Änderung von Arbeitsbedingungen an. Sie setzt selbstverständlich voraus, dass der Arbeitnehmer sie mitträgt. Daneben wird in vielen Fällen eine Änderung


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?