Arbeitsgerichtsverfahren - Urteilsverfahren

 Normen 

§§ 2, 46 ff. ArbGG

 Information 

1. Mündliche Verhandlung

Nach dem Einreichen der Klage bei dem Gericht wird diese durch das Gericht an den Beklagten weitergeleitet. Dann wird durch den Richter der Termin zur Güteverhandlung festgesetzt.

Die erste mündliche Verhandlung beginnt mit der Antragstellung. Die klagende Partei beantragt das mit der Klage gewünschte Ziel, z.B. die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, und die beklagte Partei beantragt, die Klage abzuweisen, eventuell stellt sie auch noch weitere Anträge. Sodann verhandeln die Parteien mit den Richtern über den Ausgang des Prozesses mit dem Ziel einer gütlichen Einigung, insbesondere in Form eines Vergleiches.

Scheitern der Gütetermin, wird die mündliche Verhandlung im Kammertermin durch die Beteiligten vorbereitet. Wenn Rechtsanwälte beteiligt sind, werden diese in Schriftsätzen (erneut) ihre Ansicht zu den gegebenen Tatsachen oder zu der Rechtslage vortragen, der Richter wird möglicherweise


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