Rechtsanwalt - Gebühren

 Normen 

§ 12a ArbGG

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

 Information 

1. Allgemeines

Die Gebühren eines zum Prozessbevollmächtigten bestellten Rechtsanwalts in bürgerlichen Streitigkeiten richten sich seit dem 01.07.2004 nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Daneben kann mit dem Rechtsanwalt auch eine pauschale Honorarvereinbarung abgeschlossen werden, wobei die Vereinbarung eines Erfolgshonorars, bei dem der Rechtsanwalt nur im Falle des Obsiegens eine Vergütung erhält, im deutschen Rechtssystem unzulässig ist.

2. Beratung

Für eine Beratung durch einen Rechtsanwalt soll eine Honorarvereinbarung getroffen werden, § 34 RVG. Nur wenn die Parteien keine Gebührenvereinbarung treffen, ist die Höhe der Gebühr für ein rechtsanwaltliches Erstberatungsgespräch auf 190,- EUR und für die Erstellung eines Gutachtens auf 250,- Euro begrenzt, allerdings nur, wenn der Mandant auch ein Verbraucher ist.

Bei einer weiteren Beratung bzw. der außergerichtlichen Übernahme des Rechtsstreits richtet sich die Gebühr nach dem unten dargestellten Gegenstandswert des Rechtsstreits.


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