Rauchverbot - Schutz besonders gefährdeter Personengruppen

 Information 

1. Allgemeines

Angesichts der dem Grunde nach nicht zu bestreitenden Gefährdungen und Gefahren, die vom Passivrauchen ausgehen, kommt dem Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen eine große Bedeutung zu.

2. Mutterschutz

Werdende und stillende Mütter dürfen nach den §§ 4 Abs. 1, 6 Abs. 3 MuSchG nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Staub, Gasen oder Dämpfen ausgesetzt werden. Zu diesen schädlichen Einwirkungen wird im Allgemeinen auch der Tabakrauch gerechnet.

Bei welcher Tabakrauchkonzentration ein solches Gefährdungspotential angenommen werden kann, ist ebenfalls nicht eindeutig geklärt. Der überragende Wert der Gesundheit von Mutter und Kind wird hier aber zu einer strengen Begrenzung Anlass geben. Als Folge einer möglichen Gefährdung kommen nicht nur die in den §§ 4, 6 MuSchG bestimmten Beschäftigungsverbote in Betracht, denn der Arbeitgeber hat nach § 2 Abs. 1 MuSchG bei


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