Rauchverbot - Ansprüche der Nichtraucher gegen die Raucher

 Information 

1. Allgemeines

Die juristische Auseinandersetzung um das innerbetriebliche Rauchverbot wird weitergehend beherrscht von der Frage, was der Staat in seinem Verantwortungsbereich bei Bund und Ländern gegen die Gefahren des Passivrauchens tut bzw. was der Arbeitgeber zu leisten hat und anordnen kann, damit das Recht der Nichtraucher nicht im Tabakqualm der Raucher untergeht.

Dabei noch nicht angesprochen ist die Frage, ob auch wechselseitige Ansprüche der Mitarbeiter - sowohl der Nichtraucher gegen die Raucher, als auch umgekehrt - bestehen.

2. Unterlassungsanspruch des Nichtrauchers

Gegenüber den rauchenden Beschäftigten können Unterlassungsansprüche aus einer entsprechenden Anwendung der §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1 BGB bestehen.

Ein quasi-negatorischer Abwehranspruch kann insbesondere bei einer Gesundheitsbeeinträchtigung des Nichtrauchers durch die rauchenden Arbeitnehmer in Betracht zu ziehen sein. Dazu muss aber durch einen widerrechtlichen Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit dem Nichtraucher


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?