AGG - Allgemeines

 Information 

Nach zähem Ringen ist im August 2006 das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten (BGBl. IS. 1897). Das Gesetz soll vor Benachteiligungen im Arbeitsleben in jeder Form schützen. Es setzt mit seinen Regelungen europäische Richtlinien zu Gleichbehandlungsfragen und Schutz vor Diskriminierungen in nationales Recht um. Konkret wurden hierzulande Vorschriften ersetzt, in denen beispielsweise ein Schutz vor Benachteiligungen wegen des Geschlechts enthalten war, wie z.B. §§ 611a, 611b und § 612 Abs. 3 BGB und das Beschäftigtenschutzgesetz. Die dort enthaltenen Vorgaben finden sich z.T. deckungsgleich im AGG.

1. Benachteiligungsverbot und geschützter Personenkreis

Das Gesetz nennt ausdrücklich bestimmte Diskriminierungsmerkmale. Nach §§ 1, 7 AGG dürfen Beschäftigte wegen

  • Geschlechts,

  • Rasse oder ethnischer Herkunft,

  • Religion oder Weltanschauung,

  • Alter,

  • Behinderung und

  • sexueller Identität

nicht benachteiligt werden.

Geschützt werden nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Auszubildende, Leiharbeitnehmer, arbeitnehmerähnliche Personen, Heimarbeiter und


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