Insolvenzgeld - Steuerliche Behandlung

 Information 

Der Bezug von Insolvenzgeld ist gemäß § 3 Nr. 2 EStG an sich steuerfrei. Es wird jedoch bei der Ermittlung des Steuersatzes berücksichtigt, dem das übrige steuerpflichtige Einkommen des Arbeitnehmers unterliegt (Progressionsvorbehalt).

Hierbei wird der Betrag herangezogen, den der Arbeitnehmer oder - im Falle der Abtretung gemäß § 170 SGB III - ein Dritter von der Agentur für Arbeit erhalten hat. Er wird im Leistungsnachweis ausgewiesen. Die Bundesagentur gibt dazu in ihren Veröffentlichungen folgenden

Praxistipp:

Geben Sie bitte deshalb diesen Betrag in Ihrer Einkommensteuererklärung an und fügen Sie die entsprechende Bescheinigung bei.

Sofern Sie nicht bereits aus anderen Gründen zur Einkommensteuer veranlagt werden und deshalb eine Einkommensteuererklärung abzugeben haben, sind Sie zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung jedenfalls dann verpflichtet, wenn das Insolvenzgeld, ggf. zusammen mit anderen dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Leistungen (z.B. Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld usw.), die Sie oder Ihr nicht dauernd getrennt lebender Ehegatte im


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