Insolvenzgeld - Leistungen an Dritte

 Information 

1. Allgemeines

Nachdem das Insolvenzgeld beantragt worden ist, kann der Anspruch auf Insolvenzgeld wie Arbeitseinkommen gepfändet, verpfändet oder übertragen werden. Eine Pfändung dieses Anspruchs vor dem Antrag wird erst mit dem Antrag wirksam (§ 171 SGB III).

2. Beantragung und Auszahlung

Dritte, denen der rückständige Anspruch auf Arbeitsentgelt übertragen worden ist oder die an diesem ein Pfandrecht erworben haben, können Insolvenzgeld mit dem Vordruck "Insg 2" beantragen. Gleiches gilt für Dritte, die nach Antragstellung durch den Arbeitnehmer dessen Anspruch auf Insolvenzgeld durch Übertragung oder Pfändung erworben haben.

Soweit das rückständige Arbeitsentgelt im Zeitpunkt des Antrages auf Insolvenzgeld gepfändet oder verpfändet war, kann das Insolvenzgeld sowohl vom Pfandgläubiger als auch vom Arbeitnehmer beantragt werden, in beiden Fällen aber nur zur Auszahlung an den Pfandgläubiger.

Das Insolvenzgeld, das wegen Vorfinanzierung des Arbeitsentgelts einem Dritten zusteht, ist bei der steuerlichen Behandlung der


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