Entgeltfortzahlung - Entgelthöhe

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber schuldet nach § 4 Abs. 1 EFZG die Fortzahlung des dem Arbeitnehmer "zustehenden" Arbeitsentgelts. Die gesetzliche Vorgabe orientiert sich nicht am strikten Entgeltausfallprinzip wie § 2 Abs. 1 EFZG. Das EFZG stellt in § 4 Abs. 1 auf das Arbeitsentgelt ab, dass der Arbeitnehmer "bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit" beanspruchen kann. Überstunden sind nach § 4 Abs. 1a EFZG ausgeschlossen (s. dazu das Stichwort Entgeltfortzahlung - Überstunden). Die Berechnung der Entgelthöhe erfolgt in der Weise, dass zunächst die regelmäßige Arbeitszeit ermittelt wird und dann das auf diese Arbeitszeit entfallende Arbeitsentgelt. Beide werden dann miteinander multipliziert und ergeben das Produkt Krankenvergütung. Arbeitsentgelt i.S.d. § 4 Abs. 1 EFZG ist selbstverständlich das Bruttoarbeitsentgelt.

2. Zeitfaktor

Der erste Schritt zur Berechnung der Krankenvergütung ist


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