Umzugskosten - Steuerrecht

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1. Allgemeines

Die arbeitsrechtliche Regelung, die zu den Umzugskosten zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter getroffen wird, wirkt sich unmittelbar aus auf die steuer(recht)liche Behandlung im direkten Umfeld des Arbeitsverhältnisses.

1.1 Steuerrechtliche Einordnung von Umzugskosten

Im steuerrechtlichen Sinne sind Umzugskosten Aufwendungen, die durch einen Wohnungswechsel veranlasst sind. Sie sind grundsätzlich Kosten der allgemeinen Lebensführung.

Die weitere steuerrechtliche Behandlung richtet sich danach, ob - im Wege einer entsprechenden vertraglichen Übereinkunft - der Arbeitgeber dem Mitarbeiter dessen finanziellen Aufwand erstattet oder ob der Mitarbeiter seinen Umzug an den (neuen) Arbeitsort selbst zahlt.

Als Werbungskosten sind Umzugskosten jedoch nur abziehbar, wenn sie auch tatsächlich betrieblich oder beruflich veranlasst sind.

Dies scheidet aus, wenn der Umzug rein privat motiviert ist (Bezug einer größeren oder moderneren Wohnung, Zusammenzug im Rahmen einer Partnerschaft oder Ehe). Insoweit entfällt dann der Werbungskostenabzug.

Gleiches gilt, wenn dem Arbeitnehmer durch die Arbeitgeber-Erstattung gar keine abzugsfähigen Werbungskosten


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