Entgeltfortzahlung - Wartezeit

 Information 

Der Arbeitgeber schuldet nach § 3 Abs. 1 Satz 1 EFZGEntgeltfortzahlung für sechs Wochen. Die Kosten der Entgeltfortzahlung belasten die Unternehmen trotz Aufwendungsausgleichs (s. dazu die Stichwörter Entgeltfortzahlung - Aufwendungsausgleich, Aufwendungsausgleich - Allgemeines ff. und die §§ 1 ff. AAG). Das EFZG sieht in § 3 Abs. 3 für Arbeitgeber eine Sparmöglichkeit vor: Sie brauchen in den ersten vier Wochen eines Arbeitsverhältnisses kein Arbeitsentgelt fortzuzahlen.

1. Die gesetzliche Regelung

§ 3 Abs. 3 EFZG sagt: "Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhälnisses."

Beispiel:

Arbeitnehmer N beginnt seine Tätigkeit bei Arbeitgeber A am 01.08. Bereits nach einer Woche wird N krank. Sein Arzt stellt eine akute Magenschleimhautentzündung fest. N fällt für zwei Wochen krankheitsbedingt aus. Arbeitgeber A braucht Ns Entgelt für diese zwei Wochen nicht fortzuzahlen.

Sinn und Zweck


Weiterlesen mit BetriebsratsPraxis24+

Bitte loggen Sie sich in Ihr Nutzerkonto ein, um auf alle Inhalte des Wissenspools zuzugreifen.

BetriebsratsPraxis24+ ist Ihre Adresse für erfolgreiche Mitbestimmung. Bleiben Sie auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber und profitieren Sie von praxisnahem Fachwissen.

  • Über 4.000 Expertenbeiträge zu allen wichtigen Themen der Betriebsratsarbeit
  • Arbeitnehmerorientierter BetrVG-Kommentar auf dem neuesten Stand
  • Über 300 Arbeitshilfen: Checklisten, Mustertexte etc.
  • Fortlaufend aktualisierte Gesetze und Urteile im Wortlaut

Sie sind bereits Abonnent?

Sie möchten BetriebsratsPraxis24+ ausprobieren?