Eingruppierung - Durchsetzung

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitnehmer ist nach ganz herrschender Meinung eingruppiert, er wird es nicht (BAG, 03.05.1994 - 1 ABR 53/93). Die Folgen einer nicht oder nicht richtig vorgenommenen Einreihung in ein Vergütungsgruppensystem treten dagegen weniger automatisch ein. Das Arbeitsrecht gibt dem Arbeitnehmer ein breit gefächertes Instrumentarium an die Hand, mit dem er seine Rechte durchsetzen kann. Angefangen vom bloßen Forderungsschreiben bis hin zur arbeitsgerichtlichen Klage stehen ihm viele Wege offen. Oft entscheiden am Ende allerdings Tätigkeit und Qualifikation, ob der Wunsch nach Vergütung aus einer höheren Lohn- oder Gehaltsstaffel tatsächlich gerechtfertigt ist.

2. Außergerichtliches Geltendmachen

Wenn ein Arbeitnehmer meint, er sei nicht in die richtige Vergütungsgruppe eingestuft, muss er seinen - wenn auch nur vermeintlichen - Vergütungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen. Der erste Schritt wäre vielleicht: einfach darüber reden. Dabei wird selbstverständlich immer


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