Eignungsübung - Arbeitsrechtliche Regelungen

 Information 

1. Allgemeine Regelungen zum Arbeitsverhältnis

1.1 Ruhen des Arbeitsverhältnisses

Wird ein Arbeitnehmer aufgrund freiwilliger Verpflichtung zu einer Übung zur Auswahl von freiwilligen Soldaten (Eignungsübung) einberufen, so ruht das Arbeitsverhältnis während der Eignungsübung bis zur Dauer von vier Monaten. Der Beginn der Eignungsübung ist dem Einzuberufenden und seinem Arbeitgeber mindestens vier Wochen vor Übungsbeginn mitzuteilen. Die Frist kann mit Zustimmung des Einzuberufenden und seines Arbeitgebers verkürzt werden (§ 1 Abs. 1 EÜG).

1.2 Regelungen für befristete Arbeitsverhältnisse

Ein befristetes Arbeitsverhältnis wird durch die Einberufung zu einer Eignungsübung nicht verlängert. Das Gleiche gilt, wenn ein Arbeitsverhältnis aus sonstigen Gründen während der Eignungsübung geendet hätte (§ 1 Abs. 3 EÜG).

1.3 Anrechnung der Wehrdienstzeit

Die Zeit der Teilnahme an einer Eignungsübung wird auf die Dauer der Berufs- und Betriebszugehörigkeit sowie die Dauer des Vertragsverhältnisses angerechnet. Für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gilt sie als Dienstzeit i.S.v. Tarifordnungen und Tarifverträgen


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