Aufwendungsausgleich - Allgemeines

 Information 

1. Allgemeines

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seinen Mitarbeitern in Krankheitsfällen das Arbeitsentgelt nach Maßgabe des EFZG fortzuzahlen. Die §§ 18, 20 Abs. 1 MuSchG sehen für schwangere Frauen und Mütter die Entgeltfortzahlung bei Beschäftigungsverboten und die Gewährung von Zuschüssen zum Mutterschaftsgeld der Krankenkassen vor. Das finanzielle Risiko von Krankheit und Schwangerschaft tragen damit zum großen Teil die Arbeitgeber. Ihnen hat der Gesetzgeber mit dem "Gesetz über den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen für Entgeltfortzahlung" - AAG - eine Möglichkeit verschafft, die finanziellen Folgen zu mildern (zum Gesetzeszweck s. das Stichwort Entgeltfortzahlung - Aufwendungsausgleich).

Praxistipp:

Das AAG knüpft die Erstattung von Arbeitgeberleistung an die Anspruchsgrundlagen der Mitarbeiter: § 3 Abs. 1 und Abs. 2 EFZG, § 9 EFZG, §§ 18, 20 MuSchG. Das heißt im Umkehrschluss: Arbeitgeberleistungen, die


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