Ausländische Arbeitnehmer - Aufenthaltserlaubnis

 Information 

1. Allgemeines

Der Aufenthalt ausländischer Arbeitnehmer, die nicht EU-/EWR-Bürger sind, setzt einen wirksamen Aufenthaltstitel voraus. Die AufenthG-Bestimmungen sehen dafür eine Aufenthalts- und eine Niederlassungserlaubnis vor. Das Gesetz knüpft beide Titel an unterschiedliche Voraussetzungen. Ohne wirksamen Aufenthaltstitel darf ein ausländischer Arbeitnehmer aus einem Nicht-EU/EWR-Staat sich weder in der Bundesrepublik aufhalten noch hier arbeiten.

Praxistipp:

Arbeitgeber sollten sich vor Abschluss eines Arbeitsvertrags vom ausländischen Mitarbeiter sowohl den Aufenthaltstitel als auch einen Identitätsnachweis vorlegen lassen, beide kopieren und zur Personalakte nehmen. Die Beschäftigung von Ausländern ohne erforderlichen Aufenthaltstitel oder erforderliche Arbeitserlaubnis ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. In bestimmten Fällen ist die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer sogar eine Straftat, die eine Geld- oder Freiheitsstrafe nach sich zieht.

Die Aufenthaltserlaubnis wird befristet erteilt (§ 7 Abs. 1 Satz 1 AufenthG


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