Sommerzeit

 Information 

1. Allgemeines

Der Gesetzgeber hat 1978 zum ersten Mal die Sommerzeit eingeführt. Die Mitteleuropäische Zeit - MEZ - wird dabei von Ende März bis Ende Oktober um eine Stunde vorgestellt. Das, was zunächst als Experiment gedacht war, läuft mittlerweile seit vielen Jahrzehnten unbefristet und akzeptiert. Viele Bedenken gegen die Einführung der neuen Zeitrechnung haben sich mittlerweile in Luft aufgelöst. Die Sommerzeit hat sich in der Praxis bewährt und ist fester Bestandteil des Arbeitslebens geworden.

Praxistipp:

Rechnerisch wird im März eine Stunde zu wenig, im Oktober eine Stunde zu viel gearbeitet. Bei der Frage, wie die Zeitumstellung arbeitszeit- und vergütungsrechtlich zu erfassen ist, gibt es unterschiedliche Ansätze: vom Annahmeverzug des Arbeitgebers bis zum Leistungsverzug des Arbeitnehmers wird alles diskutiert. Das Sinnvollste ist es, die beiden Stunden über ein Arbeitszeitkonto oder ein Jahresarbeitszeit-Modell auszugleichen.

Die Sommerzeit


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