Kündigung - Schriftform

 Information 

Für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist grundsätzlich und ohne Ausnahme die Schriftform vorgeschrieben. Die Kündigungserklärung kann somit weder vom Arbeitgeber noch vom Arbeitnehmer mündlich ausgesprochen werden. Dies ergibt sich aus § 623 BGB.

Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder Auflösungsvertrag sowie die Befristung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

Mündliche Vereinbarungen und Kündigungen sind ausnahmslos nicht möglich. Das bedeutet: Jede Kündigung eines Arbeitsverhältnisses, die dem Schriftformerfordernis nicht entspricht, ist grundsätzlich nicht wirksam, da nach § 125 Satz 1 BGB alle Rechtsgeschäfte nichtig sind, wenn die vom Gesetz vorgeschriebene Form nicht eingehalten wird.

Am ausnahmslosen Schriftformerfordernis ändert die Neufassung des § 309 BGB zum 01.10.2016, nach dem vorformulierte Vertragsbedingungen unwirksam sind, die Anzeigen oder Erklärungen gegenüber dem Vertragspartner an eine strengere Form als die Textform binden, nichts. Unabhängig davon, ob der Arbeitsvertrag die Schriftform für eine Kündigung vorschreibt oder nicht, bleibt es grundsätzlich bei


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