Haftung

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1. Allgemeines

Aus dem Arbeitsverhältnis kann sich hauptsächlich eine Haftung ergeben, wenn vertragliche Pflichten verletzt werden (siehe aber: Arbeitsunfall). Grundsätzlich ist hierbei zu berücksichtigen, dass Ansprüche aus einem Haftungsfall im Arbeitsleben innerhalb der Verwirkungsfristen der Tarifverträge gegenüber der Gegenpartei schriftlich - per Einschreiben mit Rückschein - geltend gemacht werden sollten, um eine Verwirkung des Anspruchs zu verhindern; diese Verwirkungsfristen in den Tarifverträgen betragen in der Regel zwei Monate, sie können im Einzelfall aber auch erheblich kürzer sein. Die Ansprüche müssen konkret benannt und so exakt wie möglich beziffert werden. Außerdem ist zu beachten, dass zahlreiche Tarifverträge nicht nur Fristen für die Geltendmachung von Ansprüchen vorsehen, sondern auch für die Klageerhebung (z.B. innerhalb zweier weiterer Monate).

Für die Feststellung, ob und inwieweit eine Haftung besteht bzw. nicht oder nur teilweise besteht, gilt grundsätzlich Folgendes: Der Geschädigte muss die Tatsachen vortragen und unter Beweis stellen, die zu dem


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