Außertarifliche Angestellte

 Information 

1. Begriff

Außertarifliche Angestellte werden häufig in größeren Betrieben und Unternehmen beschäftigt. Diese Entwicklung beruht vor allem darauf, dass zunehmend schon Positionen des mittleren Managements in den außertariflichen Bereich eingeordnet werden; dies gilt insbesondere für Stabsstellen und Spezialisten, z.T. aber auch für qualifizierte Gruppenleiter.

Der Begriff "außertariflicher Angestellter" wird vom Gesetz nicht definiert. Demgegenüber findet man eine begriffliche Definition z.B. in Tarifverträgen.

Die Zuordnung zum Personenkreis der außertariflichen Angestellten setzt zunächst voraus, dass ein Arbeitnehmer Angestellter ist. Für die Abgrenzung von Angestellten und Arbeitern kann nach geltendem Recht nicht auf arbeitsrechtliche Vorschriften zurückgegriffen werden. Angestellter ist vielmehr zunächst, wer eine der in § 133 Abs. 2 SGB VI aufgezählten Tätigkeiten ausübt.

"Außertariflich" bedeutet, dass ein Angestellter nicht (mehr) vom fachlichen oder persönlichen Geltungsbereich eines Tarifvertrages erfasst wird. Die Arbeitsbedingungen von außertariflichen Angestellten werden grundsätzlich nicht von Tarifverträgen geregelt, es sei denn, es sind im Einzelfall spezielle Tarifverträge


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