Abwicklungsvertrag

 Information 

1. Allgemeines

Der Schlusspunkt für ein Arbeitsverhältnis wird durch viele Maßnahmen gesetzt. Die Vertragsparteien können kündigen, sich einvernehmlich trennen, sterben oder ihren Betrieb aufgeben. Das Mittel für die nachträgliche Sanktionierung einer Kündigung heißt Abwicklungsvertrag. Den Vorteilen des Abwicklungsvertrags für den Arbeitgeber stehen jedoch auf Arbeitnehmerseite handfeste Nachteile gegenüber: Er läuft Gefahr, bei seinem Arbeitslosengeld eine Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe auferlegt zu bekommen.

Praxistipp:

Seit es § 1a KSchG-"Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung" - gibt, ist das Abfindungsangebot gegen Klageverzicht ein stressfreies Mittel zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Das Gesetz verlangt allerdings, dass die Höhe der Abfindung "0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses" beträgt.

Der Abwicklungsvertrag knüpft an eine vorausgehende Arbeitgeberkündigung an und wickelt das gekündigte Arbeitsverhältnis ab. Das ist der Gegensatz zum Aufhebungsvertrag, der beendet das Arbeitsverhältnis selbst. Vom Inhalt


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