Wie zufrieden sind die Beschäftigten hierzulande mit ihrem Job? Dieser Frage ist die XING Job-Happiness-Studie nachgegangen – u.a. unterteilt in die Regionen nach Himmelrichtungen. Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede zwischen dem Norden, dem Süden, dem Osten und dem Westen und beleuchtet auch Defizite.

Die wichtigsten Ergebnisse zur Befragung in puncto Zufriedenheit am Arbeitsplatz lauten zusammengefasst auf einen Blick: Im Norden mangelt es den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an der gewünschten Work-Life-Balance. Die Mitarbeitenden im Osten sind guter Dinge bezüglich ihrer beruflichen Zukunft. Die Beschäftigten im Westen berichten von einer geringen Wertschätzung ihrer Meinung im Unternehmen und die Menschen im Süden machen sich die meisten Gedanken um ihre berufliche Zukunft.

Die geringsten Sorgen machen sich die arbeitenden Menschen im Norden (71 %), es folgen der Osten und der Westen mit je 69 Prozent und am Ende der Süden mit 67 Prozent.

Recht groß sind auch die regionalen Unterschiede, geht es um das Verhältnis zum oder zur eigenen Vorgesetzten. Das ist im Süden mit 82 Prozent am besten, es folgen der Norden und der Osten mit je 79 Prozent und die rote Laterne hält der Westen mit 76 Prozent.

Westen bei Wertschätzung Schlusslicht

Bei der Frage, ob sie sich fair behandelt fühlen, sind die Antworten aus dem Süden (71 %) und dem Norden (70 %) beinahe gleichauf, abgeschlagen folgenden die Mitarbeitenden aus dem Osten (66 %) und dem Westen (64 %). Die besten Werte bei der Wertschätzung für ihre Arbeitsleistung sprechen die Beschäftigten im Süden aus (62 %), es schließen sich der Osten mit 58 %, der Norden mit 57 % und der Westen mit 56 % an.

„Weiche Faktoren werden zu harten Faktoren“, betont Petra von Strombeck nach Kenntnis der Studie und mit Bezug auf den Fachkräftemangel. Denn gerade bei den sog. weichen Faktoren wie Wertschätzung und Work-Life-Balance bestehe hierzulande großes Verbesserungspotenzial. Gut beraten seien daher die Arbeitgeber, die nicht nur Karrieremöglichkeiten und ein interessantes Gehalt bieten, sondern auch mit einer Unternehmenskultur punkten können, in der die weichen Faktoren ein selbstverständlicher Bestandteil sind.

Für diese repräsentative Job-Happiness-Studie befragte forsa im Oktober 2022 insgesamt 3.042 Berufstätige ab 18 Jahren im Rahmen einer Online-Untersuchung.

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