Die deutlich gestiegenen Kosten für Energie wie für Strom, sind kritisch für den Industriestandort Deutschland, glauben viele Deutsche. Zwei Drittel der Wahlberechtigten hierzulande sorgt sich deshalb um den Industriestandort, zeigt eine Umfrage des Netzwerks Zukunft der Industrie.

Neben den hohen Energie- und Strompreisen sehen die Befragten auch eine Bedrohung für den hiesigen Wirtschaftsstandort in der Fachkräfteknappheit, der Inflation oder in dem Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine.

„Die eindeutige und große Mehrheit der Befragten ist sich der kritischen Lage der Industrie bewusst“, resümiert Wolfgang Lemb, Vorsitzender des Netzwerks Zukunft der Industrie und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. Entsprechend sei auch ein großer Teil der Verbraucher bereit, „Energie einzusparen, um die Energieversorgung der Industrieunternehmen zu sichern und so Arbeitsplätze zu erhalten“.

Je älter die Befragten sind, umso mehr sorgen sie sich um die Industrieunternehmen. Bei den Frauen und Männern ab 65 Jahren sind es 75 Prozent, die sehr besorgt sind. Bei den 18- bis 39-Jährigen liegt dieser Anteil bei 58 Prozent und somit deutlich niedriger. Das Risiko für den Industriestandort wird im Osten des Landes mit 78 Prozent höher eingeschätzt als im Westen (64 Prozent).

Mehr über die repräsentative Umfrage kann auf der Webseite der IG Metall gelesen werden.

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