Sie sind rund um die Uhr im Einsatz und das 365 Tage im Jahr: die Feuerwehrleute wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste. Sie helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Doch immer häufiger werden sie bedroht, gar angegriffen. Ein Unding für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und den Deutschen Feuerwehrverband (DFV).

Mit Blick auf den bevorstehenden Jahreswechsel appellieren die beiden Verbände an alle Menschen, die unersetzliche Arbeit der Helferinnen und Helfer zu unterstützen. Allen Kräften müsse mit Respekt begegnet werden. Gewalt dürfe keinen Raum im Umgang miteinander einnehmen. Deshalb rufen DGUV und DFV auf: „Keine Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte!“

Nach einer repräsentativen Umfrage unter niedersächsischen Feuerwehrleuten hat bereits mehr als ein Drittel aller Befragten Erfahrungen mit Gewalt machen müssen. Beschimpfungen, verbale Schmähungen oder Beleidigungen mit Gesten sind längst keine raren Ausnahmen mehr – weder beim konkreten Einsatz noch in den sozialen Medien.

Da Gewalt im Einsatz keine Seltenheit mehr ist, lässt Dr. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der DGUV, denn auch keinen Zweifel daran aufkommen, dass verbale Übergriffe eine Form der Gewalt sind, die krank machen können, obwohl sie keine äußerlichen Verletzungen hinterlassen: Sie verletzten die Psyche.

Der Präsident des DFV, Karl-Heinz Banse, ruft Zeuginnen und Zeugen von Gewalt gegen Feuerwehrleute und Rettungsdienste dazu auf, die Polizei zu informieren. „Einsatz- und Rettungskräfte … retten Leben. Dafür sollte niemand beleidigt oder bedroht werden“.

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