Die betriebliche Weiterbildung wurde im Corona-Jahr 2020 groß geschrieben: In den Unternehmen, die Lehrveranstaltungen für ihre Belegschaft angeboten haben, hat mehr als die Hälfte der Beschäftigten diese Möglichkeit genutzt. Diese Analyse präsentierte das Statistische Bundesamt (Destatis).

Die Quote der Teilnehmenden an den Bildungsveranstaltungen lag 2020 im Vergleich zum Jahr 2015 um 8 Prozentpunkte höher und sogar um 16 Prozentpunkte höher im Vergleich zum Jahr 1999. Im Jahr 1999 wurde die Erhebung erstmals durchgeführt.

Das steigende Interesse an den Qualifizierungsveranstaltungen zeigt sich den Statistikern nicht nur daran, dass sich mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weitergebildet haben, sondern auch an dem dafür erweiterten zeitlichen Engagement. Es erhöhte sich von 22 Stunden im Jahr 2015 auf durchschnittlich 28 Stunden je Person in 2020. Dies ist ein Plus von knapp 30 Prozent.

Besonders nach oben geklettert sind die Teilnahmequoten an den Weiterbildungsveranstaltungen beispielsweise in den Branchen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+ 22 %), Information und Kommunikation (+ 20 %) oder im Gastgewerbe (+ 12 %).

In zwei Branchen entwickelten sich die Teilnahmequoten an den Fortbildungsmaßnahmen negativ und damit gegensätzlich zum Trend: im Baugewerbe um – 6 Prozent sowie im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steine und Erden um – 29 Prozent.

Weitere Details über die Teilnahmequoten an den betrieblichen Weiterbildungsangeboten können auf der Webseite von Destatis gelesen werden.

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