Die Zahl der Erwerbstätigen kletterte im 2. Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zum 2. Quartal 2021 um rund 660.000 Personen nach oben: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sind aktuell rund 45,5 Millionen Frauen und Männer erwerbstätig.

Dieser Anstieg entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber der Beschäftigung im Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit hat sich, so die Statistiker, „der Beschäftigungsanstieg im Vorjahresvergleich in gleichem Tempo wie im Vorquartal fortgesetzt“.

Abhängig von der Branche ist der Zuwachs im ausgewerteten Quartal bei der Beschäftigung recht unterschiedlich erfolgt. Mit einem Plus von absolut 68.000 Beschäftigten steht der Bereich Information und Kommunikation prozentual (4,8 Prozent) an der Spitze.

Prozentual den zweiten Platz nimmt mit 2,5 Prozent der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (absolut: 241.000 Personen) ein. Ein Mehr an 197.000 Erwerbstätigen (1,7 Prozent) verzeichnet der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit.

Eine Zunahme von 40.000 Beschäftigten oder 1,4 Prozent gibt es bei den Sonstigen Dienstleistern. Im Bereich Unternehmensdienstleister ist die Zahl der Beschäftigten um 80.000 (+1,3 Prozent) nach oben geklettert.

Negativ ist die Entwicklung für die Finanz- und Versicherungsdienstleister. Für sie hat sich „der bereits seit Jahren bestehende Abwärtstrend“ fortgesetzt. Destatis beziffert das Minus auf 6.000 Erwerbstätige oder -0,6 Prozent.

Beigetragen zum Anstieg der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahresquartal habe „maßgeblich die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung“, betont Destatis. So sei die Zahl der Selbstständigen um 1,5 Prozent oder 59.000 Personen zurückgegangen, die der Arbeitnehmenden jedoch um 723.000 oder 1,8 Prozent gestiegen.

In der Europäischen Union stieg die Erwerbstätigkeit Betrachtungszeitraum um 2,3 Prozent, berichtet das Statistische Bundesamt mit Verweis auf das europäische Statistikamt Eurostat.

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