Bauexperten wissen: Mit der Einrichtung der Baustelle steht und fällt die Qualität der Arbeit wie die der Arbeitsbedingungen. Denn die komplexe Arbeitsstätte Baustelle erfordert umfassende Planung. Eine Publikation der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bündelt wesentlichen Anforderungen an eine Baustelleneinrichtung.

Ziel von Bauunternehmen ist es, den Vertrag für das Bauwerk „in der geforderten Qualität mit möglichst geringen Kosten“ zu erfüllen. Zu den Aufgaben gehört es, Vorgaben wirtschaftlich umzusetzen, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten oder die vorhandenen Auflagen zum Umweltschutz oder zur Verkehrssicherungspflichten im Blick zu behalten.

In der Broschüre „Die Baustellen­einrichtung sicher und wirt­schaftlich planen“ werden die Elemente, die bei der Einrichtung einer Baustelle zu berücksichtigen sind, in fünf Hauptgruppen unterteilt. Dies sind: Großgeräte; Gebäude, Container, Bauwagen und Magazine; Verkehrsflächen, Transportwege, Lagerflächen und Stellflächen; Medienversorgung und Entsorgung von Reststoffen sowie Baustellensicherung, Sicherheits- und Schutzeinrichtungen.

Ergänzt wird die Broschüre von neun Praxishilfen, die als Online-Informationen parat stehen, zwei Checklisten – „Baufeldbesichtigung“ sowie „Planung der Baustelleneinrichtung“ – und einer Zusammenfassung von „Vorschriften und Regeln zur Planung der sicheren Baustelleneinrichtung“.

Interessierte – gedacht ist insbesondere an kleine und mittlere Bauunternehmen und Handwerksbetriebe – können die Publikation wie die Online-Informationen von der BAuA-Webseite als PDF-Dateien herunterladen.

 

 

 

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