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26.06.2012

Europaweites Konzept für Gleichbehandlung

Der französische Energiekonzern GDF Suez setzt Gleichbehandlungszeichen für seine rund 220.000 Beschäftigten in Europa: Das Top-Management hat mit den europäischen Gewerkschaftsverbänden EPSU, FSESP und EGÖD ein Abkommen über die Gleichbehandlung der Geschlechter unterzeichnet.

GDF Suez und die drei Gewerkschaftsverbände European Federation of Public Service Unions (EPSU), Fédération Syndicale Européenne des Service Publics (FSESP) sowie die Europäischen Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes (EGÖD) haben neben der gleichen Entlohnung von Mann und Frau auch vereinbart, dass die Work-Life-Balance verbessert werden soll.

Der französische Konzern hat sich verpflichtet, in jeder Niederlassung in der EU, in der mehr als 150 Arbeitnehmer beschäftigt sind, einen Plan für die Gleichbehandlung aufzustellen.

In diesem Plan soll festgeschrieben werden, dass

  • gleiche Arbeit gleich bezahlt werden muss.

  • Männer und Frauen bei der Rekrutierung gleiche Chancen haben.

  • beide Geschlechter eine gute Work-Life-Balance erzielen sollen.

Das Ziel von GDF Suez lautet, bis zum Jahr 2015 ein Viertel der Führungspositionen mit Frauen zu besetzen, bei Einstellungen Frauen mindestens zu 30 Prozent zu berücksichtigen und unter den High-Potentials mindestens ein Drittel Frauen zu haben.

Die Gewerkschaften haben sich im Gegenzug verpflichtet, bei der Neuwahl des Europäischen Betriebsrates im Jahr 2013 Frauen entsprechend ihres Anteils an der Belegschaft zu berücksichtigen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl.


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