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Seit 1998 gingen eine halbe Million Jobs am Bau verloren

In den zehn Jahren von 1998 bis 2008 ging die Anzahl der am Bau Beschäftigten um 487.000 Personen oder 21,9 Prozent zurück.

1,7 Millionen Menschen waren im Jahr 2008 in Bauberufen erwerbstätig. Der hohe Beschäftigungsrückgang gegenüber dem Vergleichsjahr vor zehn Jahren betraf vor allem Arbeiter und Angestellte (- 26,2 Prozent) und Auszubildende (- 40,5 Prozent) und vollzog sich vor allem in den Hoch- und Ausbauberufen. Im Hoch- und Ausbau nahm zugleich die Zahl der Solo-Selbstständigen stark zu. In der gesamten Baubranche stieg ihre Anzahl seit 1998 um 66.000 Personen (+ 103 Prozent).

Der Anteil ausländischer Erwerbstätiger in der Baubranche hat in den letzten zehn Jahren leicht zugenommen. Machten sie 1998 9,7 Prozent der Beschäftigten am Bau aus, ist ihr Anteil bis zum Jahr 2008 auf 10,9 Prozent gestiegen. Der Beschäftigungsrückgang hat es gleichzeitig für Frauen offensichtlich immer schwerer gemacht, am Bau Fuß zu fassen. Während 1998 95,5 Prozent aller am Bau Beschäftigten männlich waren, waren es 2008 96,6 Prozent.

Der Rückgang der Beschäftigung in der Baubranche traf vor allem den Osten Deutschlands. Hier ging die Zahl der Erwerbstätigen in der Branche um 35,3 Prozent zurück, im Westen um 14,7 Prozent.

Quelle: Statistisches Bundesamt, PM vom 12. Februar 2010

Dieser Beitrag wurde erstellt von Sylvia Erwin.